Ring der Ewigkeit

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haus4     Johannisloge “Ring der Ewigkeit” Matrikel Nr. 615 in Berlin

Die dritte im Jahr 1912 gegründete Bauhütte wurde unter der Hammerführung des Majors Albin Freiherr von Reitzenstein, des langjährigen Großarchivars der Großen National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln", eingesetzt. Bruder von Reitzenstein stand der Bauhütte bis zum Jahr 1926 vor. Sein Nachfolger wurde der Direktor der Blindenanstalt der Stadt Berlin Bruder Ernst Niepel, der im Jahre 1935 das schwere Amt hatte, die Lichter seiner Loge zu löschen. Seine letzte Ansprache in der Schlußarbeit vom 2. Juli 1935, in der er noch einmal die Ziele und das Wirken der Freimaurerei schilderte, wird den teilnehmenden Brüdern unvergeßlich bleiben

Es folgten die Jahre des Verbotes. Doch die Brüder der Loge "Ring der Ewigkeit" gingen nicht auseinander, sondern bewahrten im kleinen Kreise am Stammtisch ihre freimaurerische Idee, und am 22. Juni 1946 konnte die Bauhütte wieder erstehen. Vor allem Bruder Paul Krüger, der den ersten Hammer der Loge in den Jahren 1949 bis 1959 führte und lange Jahre im Bundesdirektorium für die Große National-Mutterloge wirkte, hat den Wiederaufbau der Loge "Ring der Ewigkeit" tatkräftig durchgeführt und sie zu einer starken Stütze des Bundes gemacht. Sein Tod am 14. September 1964 entriß der Bauhütte einen vorbildlichen Bruder und einen klugen und erfahrenen Berater.

Die Brüder Gent, Hadrich, Kuhls, Kammann und Wiedenhaupt übernahmen an-schließend die Hammerführung und prägten die Arbeit der Loge, jeder in seiner Weise.

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